Doppelausstellung Ryo Kato & Vera Kattler

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Ausstellung
Wenn die Welt in Flammen aufgeht und das Animalische Angst einflößt
Ausstellung eines Künstlers aus Berlin und einer Künstlerin aus dem Saarland. Die Ausstellung hat deshalb auch zwei Titel: der farbgewaltige international renommierte Künstler Ryo Kato aus Japan provoziert mit dem Titel „Die Monster, die wir schufen“, während sich Vera Kattler dem „Umgang mit der Präsenz des Anderen“ beschäftigt.
Erstmals in Braunschweig zu sehen sind Werke des aus Japan stammenden Künstlers Ryo Kato (Jahrgang 1978), der 1997 nach Deutschland kam. Er zählt wohl zu einem der expressivsten Vertreter sozialkritischer Kunst in der heutigen Zeit. Seine großformatigen Werke verströmen düstere Endzeitstimmung. Es wundert nicht, dass er sich aktuellen Themen in seiner Malerei zuwendet.
Da entdeckt man lodernde Flammen, eine Kettensäge, die sich in einen Baum fräst, Pflanzen, dunkle Wolken und Monster oder bedrohliche Blitze. Dabei fließen in den dichten Kosmos aus Farben und Zeichen auch Versatzstücke aus der Welt der Comics ein. Acryl und Ölfarbe werden teilweise mit Baumarktzubehör auf die riesigen Leinwände gebracht.
Ryo Kato sieht sich zur Abbildung einer durch den Menschen bedrohten Welt veranlasst. Seine apokalyptischen Bilder sind zwar düster, aber durch die Farbgebung durchaus auch hoffnungsvoll. Der Künstler geht diesen Weg auf eine Weise, die die besondere Eigenschaft besitzt, durch seine kompositorische Kraft lange in uns nachzuhallen. Er ist Meisterschüler von Daniel Richter, einem renommierten abstrakten Maler der Gegenwart.
Die experimentelle Künstlerin Vera Kattler aus dem Saarland erarbeitet mit ihren Werken in unterschiedlichen Techniken das Animalische, um das, was das Wesen Tier für uns ausmacht und welche Gefühle es in uns auslöst, zu zeigen.
Die Kohlezeichnungen dieser Ausstellung, deren Anlass die Bilder einer Wildüberwachungs¬kamera waren, sind subtil verwischte Zeichnungen von malerischem Charakter ins Fantastische weiterentwickelt. Man könnte die schemenhaften Wesen als Erscheinungen aus anderen Wirklichkeiten begreifen.
Mit Bravour entwickelt Vera Kattler ein serielles Werkkonzept. Ihre verstörenden, Faszination und Schauer auslösenden Bilder hinterfragen kritisch unseren Umgang mit der Präsenz des Anderen und unser Bewusstsein vom Fremden in uns.
Die Ausstellung dauert bis zum 29. Juli und ist täglich von 8 bis 20 Uhr zu sehen. Parallel dazu sind die beiden Kunstschaffenden in den Kultfenstern in der Friedrich-Wilhelm-Str. 4 ab dem 11. Juni zu sehen.
Die Vernissage im Hotel Centro Celler Tor findet am Freitag, dem 7. Juni um 19 Uhr statt und wird vom Bläserensemble „Lillis Finest“ untermalt. Sie ist gleichzeitig die Auftaktveranstaltung der #kunsttour24 von bskunst.de
Beide Künstler:innen sind anwesend!

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Montag, den 24.06.2024

08:00 - 20:00 Uhr

Dienstag, den 25.06.2024

08:00 - 20:00 Uhr

Mittwoch, den 26.06.2024

08:00 - 20:00 Uhr

In der Nähe

Foyer des Centro Hotels Celler Tor

Ernst-Amme-Straße 24
38114 Braunschweig

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