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Staatliches Naturhistorisches Museum

 (Bildrechte: © Tobias Wille, Berlin)

Das Museum versteht sich als Naturkundezentrum der Braunschweiger Region mit internationaler Ausrichtung. Bestaunen Sie die ältesten Sammlungen weltweit, die größte Vogelsammlung Niedersachsens und die bedeutendste Höhlenfunde Norddeutschlands.

Bedeutende Ausstellung

Mit rund 440.000 Objekten zählen die Sammlungen des Staatlich Naturhistorischen Museums in Braunschweig zu den drei größten naturkundlichen Sammlungen Niedersachsens. Die Sammlungen sind so groß, dass nur 2% der Bestände in der Ausstellung gezeigt werden können. Besonders bedeutende Sammlungsbestände sind:

  • die größte Vogelsammlung Niedersachsens, die mit mehr als 45.000 Vögeln fast die Hälfte aller Vogelarten der Welt umfasst
  • die größte regionale Mollusken-, Schmetterlings- und Käfersammlungen
  • die bedeutendste Sammlung pleistozäner Höhlenfunde Norddeutschlands
(Foto: © Marek Kruszewski)

Dauer- und Sonderausstellungen

Diese und viele weitere Sammlungen werden in der Dauerausstellung gezeigt, hinzu kommen mehrere Sonderausstellungen pro Jahr, in denen Themen aus den Sammlungen vertieft werden. Die Dauerausstellung umfasst:

  • Dioramen (Tiere in ihrem Lebensraum)
  • Dino-Saal und Fossilien-Saal
  • Schatzkammer
  • Schaumagazin
  • Entdeckersaal (für Kinder)
  • Insektensaal und Wirbellose
  • Aquarium
(Foto: © Marek Kruszewski)

Schaumagazin und Entdeckersaal

Das neue Schaumagazin ist ein wahres Schmuckstück: Ein abgedunkelter Raum mit deckenhohen Glasvitrinen und effektvollen Verspiegelungen, die im Zusammenspiel mit der punktuellen Beleuchtung der Tierpräparate nicht nur optisch die Ausstellungsfläche vergrößern, sondern vor allem für eine sehr stimmungsvolle Präsentation sorgen.

Mehr als 500 Präparate, die bisher in den für die Öffentlichkeit nicht zugänglichen Magazinen des Museums schlummerten, haben einen neuen Platz gefunden. Die Idee des Schaumagazins als musealer Präsentationsform geht zurück bis ins 19. Jahrhundert, als die Exponate streng systematisch zu wissenschaftlichen Zwecken nach Arten sortiert in großen, frei stehenden Schaukästen gezeigt wurden. Zwei Medienstationen mit großen Touchscreens in der Mitte des Raumes bieten dem Besucher wissenswerte Hintergrundinformationen zu den Exponaten.

„Naturerlebnis indoor“ lautet das Motto des neuen Entdeckersaales. Der modern gestaltete Ausstellungsraum richtet sich vor allem an Kinder und Jugendliche, die Themen wie „Tarnen und Täuschen“, Tierspuren, Tierlaute, Zähne und Gebisse interaktiv erfahren können.

Die Tiere der vier im Rahmen der Neugestaltung abgebauten Dioramen (Störche, Hasen und Kaninchen) finden hier wieder ihren Platz.

Das Herzstück des größten der drei neuen Ausstellungsräume ist eine 13m lange Landschaftsvitrine, die das Leben über und unter der Erdoberfläche in naturgetreuer Anmutung zeigt.

(Foto: © Tobias Wille, Berlin)

Die Schatzkammer

In der „Schatzkammer“ werden die wertvollsten und ältesten Objekte der Museumssammlung aufwendig in Szene gesetzt.

Sie erinnert an die Ursprünge der Sammlung: Das Naturhistorische Museum hat eine glorreiche Vergangenheit, die auf Carl I. von Braunschweig und Lüneburg (1713-1780) zurückgeht. 1753 eröffnete Carl I. mit dem "Herzoglichen Kunst- und Naturaliencabinett" eines der ersten Museen Europas, später entwickelten sich daraus das heutige Staatliche Naturhistorische Museum und das Herzog Anton Ulrich-Museum.

Die Geschichte des Museums wird innerhalb der "Schatzkammer" mittels Touchscreen und Multimedia-Elementen beleuchtet. Hier wird auch die für Braunschweig und Wolfenbüttel so bedeutende Zeit der Aufklärung und die damit verbundene Hinwendung zu den Naturwissenschaften erläutert: Neben der Repräsentation war nun auch Wissenschaft gefragt. In dieser Tradition bgreift sich das Naturhistorische Museum Braunschweig noch heute als "Museum der Aufklärung".

(Foto: © Tobias Wille, Berlin)

Geopark Informationszentrum

Das Staatliche Naturhistorische Museum Braunschweig ist Informationszentrum des UNESCO Geopark Harz. Braunschweiger Land. Ostfalen.

Hier werden die Infobroschüren vorgehalten und Sie erhalten Auskunft zu den Attraktionen des Geopark, den Geopfaden und Geopunkten.

Mitmachen und dabei sein

Tipps

  • Eintrittspreise bei Sonderausstellungen können vom Normalpreis abweichen.
  • Lerngruppen (Schulklassen/Kindergärten etc.) haben freien Eintritt.