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Kuba-Tonmöbel Museum

 (Bildrechte: ZeitOrte)

Mehr als 100 der schönsten Musiktruhen und Phonogeräte aus dem Haus Kuba sind im Kuba-Museum - in der Chefetage des ehemaligen Kuba-Werks.

Trend der Musiktruhen

In den 1950er und 1960er Jahren weckten in Deutschland Musiktruhen sowie Phonomöbel und Phonogeräte aus dem Hause Kuba mit so wunderschönen Namen wie Capri, in Deutschland Sehnsucht nach südlichen Ländern.

Und so holten sich die Deutschen italienisches Ambiente in ihre Wohnzimmer - eben mit Tonmöbeln aus dem Hause Kuba. Der nach dem Krieg aus Breslau nach Wolfenbüttel gekommene Gerhard Kubetschek erkannte die Wünsche seiner Landsleute und produzierte bezaubernde Musiktruhen. 

Geschichte der Tonmöbel-Firma „Kuba“

Die Kuba-Geschichte ist die Geschichte des Wirtschafts-Wundermanns Gerhard Kubetschek. Kurz vor der Währungsreform 1948 gründet Kubetschek in Wolfenbüttel die Tonmöbel-Firma "Kuba".

Nach Jahren der Expansion verfügt "Kuba" 1957 über drei Werke in Wolfenbüttel und Braunschweig. Mitte der 60er Jahre beugt er sich der Konkurrenz aus den USA und kassiert beim Verkauf seines Unternehmens an General Electric 80 Millionen D-Mark. Zu diesem Zeitpunkt, 1966, beschäftigte er 4000 Mitarbeiter.

Anhand der beeindruckenden Karriere des Selfmademan Gerhard Kubetschek werden im Kuba-Museum die Aufbruchsjahre der Bundesrepublik nachgezeichnet.

Mitmachen und dabei sein

Tipps

  • Der Eintritt ist frei.