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Seilereimuseum Schöningen

 (Bildrechte: Stadt Schöningen)

Lassen Sie sich in die Welt der Handseilerei entführen. Im Seilereimuseum wird das alte Traditionshandwerk Schöningens erhalten und gepflegt. Es ist eine der wenigen Seilereien, die bis in die heutige Zeit erhalten geblieben ist.

Von Seilen und Stricken

Die Seilerei ist eines der ältesten Handwerke Deutschlands. Auch in Schöningen hat sie eine bis ins Mittelalter zurückreichende Geschichte. Walter Lutze bietet in seinem kleinen Museum im Torhäuschen des Schöninger Schlosses dem alten Handwerk eine Plattform. Der Seilereimeister hat in seinem Beruf auch seine Leidenschaft gefunden. Diese Leidenschaft hat ihn auch im Ruhestand nicht losgelassen. Seit 2004 stellt der passionierte Seilereimeister seine beachtliche Sammlung am Burgplatz einem interessierten Publikum vor.

 (Bildrechte: Stadt Schöningen)
Seilereimeister Walter Lutze ist einer der letzten Meister seiner Zunft. (Foto: Stadt Schöningen)

Jahrhundertelange Tradition

In der 200jährigen Geschichte des Familienbetriebes dreht sich alles um die Handseilerei. 1801 gründete Johann Jakob Danzfuss das Familienunternehmen in der Niedernstaße 6. Jakob Danzfuss; Enkel Johann Carl Danzfuss erwarb 1842 das Grundstück Westendorf 1 und führte dort ebenfalls eine Seilerei. 1868 heiratete dessen Enkelin Marie Danzfuss den aus Ostpreußen stammenden Seilereimeister August Wengler, der die Seilerei Danzfuss übernahm und unter dem Namen Wengler weiterführte. Der heutige Museumsbetreiber Walter Lutze jun. stieg 1958 in das Geschäft seines Vaters ein und führte es bis 1995 allein weiter. Seitdem genießt der Seilereimeister seinen Ruhestand. Damit das jahrhundertealte Wissen und die Seilergeräte seiner Familie nicht verloren gehen, gibt es heute das Seilereimuseum.

 (Bildrechte: Stadt Schöningen)
Praxistest vor dem Seilereimuseum für die soeben gefertigten Springseile. (Foto: Stadt Schöningen)

Mitmachen und dabei sein

  • Vorführungen und Mitmachaktionen mit Walter Lutze

Tipps

  • Kostenfreie Parkplätze vor der Tür
  • Eine Gehminute zum ZOB
  • Zwei Gehminuten zum Markt