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Zonengrenz-Museum Helmstedt

 (Bildrechte: S.B.Tautz, Wolfsburg/Zonengrenz-Museum Helmstedt)

Das Museum zeigt in fünf Abteilungen die Geschichte der ehemaligen Innerdeutschen Grenze am Beispiel des Landkreises Helmstedt.

Das Museum

Neben Text- und Bildtafeln werden zahlreiche Originalobjekte, Fotos, Modelle und lebensgroße Darstellungen präsentiert. So entsteht ein anschauliches Bild der Grenze von ihrer Anfangszeit bis zur Wiedervereinigung Deutschlands 1990.
Wechselnde Sonderausstellungen sowie eine Museums CD-Rom und Filmmaterial runden das Angebot ab.

Sonderausstellung: „Der Herbst 89 – Die friedliche Revolution in Magdeburg“ bis 30. Juni 2019

Zum dreißigsten Jahrestag der Grenzöffnung bietet das Zonengrenz-Museum Helmstedt seinen Gästen eine Erweiterung der Dauerausstellung um die Abteilung „Nachkriegsjahre“, die Museums-Musiknacht „Von Pankow nach Las Vegas“ mit 6 Bands sowie mehrere Sonderausstellungen.

In diesem Rahmen wird vom 5. Mai bis zum 30. Juni 2019 die Sonderausstellung „Der Herbst 89 – Die friedliche Revolution in Magdeburg“ präsentiert. Die Ausstellung erinnert an den Mut der Menschen im Herbst 1989 und berichtet auf 20 Rollups mit Texten und zahlreichen Fotografien über die aufregenden Monate der Endzeit der DDR in Magdeburg. Auch dort formierten sich immer lautere Proteste gegen Unfreiheit und staatliche Willkür. Polizei und Staatssicherheit gingen brutal gegen Demonstranten vor, aber die Zeit der Angst von der Staatsmacht war überwunden. „Wir sind das Volk“ hieß das neue Selbstbewusstsein. Die Öffnung der Grenzen am 9. November ließ den real existierenden Sozialismus endgültig scheitern.

Die Ausstellungstafeln beginnen mit dem 18. und 25. September 1989 und den Montagsgebeten im Magdeburger Dom. Es folgen Erinnerungen an den Schweigemarsch zur Staatssicherheit und an den Protestmarsch zum Rat des Bezirks. Weitere Themen sind die Kontrolle der Staatssicherheit durch das Neue Forum und die Gründung des Bürgerkomitees. Im März 1990 nutzten Tausende erstmals die Gelegenheit, die Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit am Moritzplatz in Magdeburg zu besichtigen. „Dieser Ort muß Mahn und Gedenkstätte werden“ ist auf einem Foto zu lesen. Heute ist diese Forderung schon längst Realität geworden.

Die Ausstellung ist eine Leihgabe der Gedenkstätte Moritzplatz Magdeburg und des Bürgerkomitees Magdeburg e.V.

Der Eintritt ist frei.

Mitmachen und dabei sein

  • Führungen sind nach Absprache möglich (Entgelt 25,00 Euro).

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