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ET-Zweiradmuseum

 (Bildrechte: ET-Zweiradmuseum)

Im ET Zweiradmuseum fühlt man sich zurückversetzt in die Wirtschaftswunderzeit. Rund 200 Fahrzeuge aus den 20er bis 80er Jahren umfasst die Sammlung, von denen etwa 80 ständig ausgestellt sind.

Die ausschließlich deutschen Motorräder, Mopeds, Roller und Fahrräder kommen zumeist aus deutscher Produktion und stammen von u.a. von nahezu unbekannten Herstellern wie Rapier, Künsting oder Heitmann & Wittler. Aber auch bekannte Namen wie Kreidler, Hercules und Zündapp sind zu sehen. Der Schwerpunkt der Sammlung liegt auf Mopeds der 50er Jahre; hier besonders auf regionale Marken aus Hannover oder Braunschweig.
Seit 1995 wird das Museum wird von der Familie Tantius privat geführt. „ET“ steht für Egon und seinen Sohn Tobias, die das Museum als Hobby betreiben.

"Räder, Menschen und Geschichten"

Das ist das Motto, das sich die Familie auf die Fahne geschrieben hat. Das bedeutet, dass neben den Fahrzeugen auch viel Interessantes zur Geschichte der Modelle, Hersteller und vor allem von den damaligen Besitzern gezeigt wird.
„Intensiv erforschen wir neben der Moped-Industrie / -herstellung in Deutschland speziell auch die regionale Zweiradhistorie aus dem Raum Hannover/Braunschweig."
Fahrzeuge hierzu, wie eine hannoverische RUNGE von 1924, Mopeds von Rafa, NFW oder Rubin aus der Landeshauptstadt, sowie Zweiräder von den Pantherwerken Braunschweig sind zu sehen. „In diesem Zusammenhang konnten wir u.a. auch anderen Museen wie z.B. dem Historische Museum Hannover oder dem Stadtmuseum Wolfsburg bei Ausstellungen helfen.“
Dem Museum angeschlossen ist ein Archiv, in dem seit über 20 Jahren alles „gespeichert“ wird, was dazu gehört.

Besuchergruppen, Clubs, Vereine oder Schulklassen sind ebenso herzlich willkommen wie Einzelpersonen.
Der Besuch des Museums ist kostenlos.
 
Seit 2015 gibt das ET-ZWEIRADMUSEUM einmal jährlich das Mitteilungsblatt "MOPED-MAGAZIN" heraus.