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Der Markgrafsche Hof-Museum Grasleben e.V.

 (Bildrechte: Heinrich Lohrengel)

Erfahren Sie, warum das Bauerndorf Grasleben als Standort für das Steinsalzwerk "Braunschweig-Lüneburg" ausgewählt wurde, der Betrieb des Werkes das Dorf zu einem Industriestandort machte und das dörfliche Leben immer noch beeinflusst.

Tag der offenen Tür

Am Internationalen Museumstag öffnet der Museumshof von 11:00 bis 17:00 Uhr seine Pforten. Die Besucher können einen Blick hinter die Kulissen werfen. Magazin, Werkstatt, Archiv, Trödelstube und natürlich die Ausstellungen stehen den Besuchern offen. Dazu wird ein buntes Unterhaltungsprogramm auf dem Hofgelände angeboten. Zur Stärkung gibt es einen Mittagstisch und die Kaffeestube lädt zu Selbstgebackenem ein. Der Eintritt ist frei.

Die Volkstanzgruppe Grasleben tanzt am Internationalen Museumstag auf dem Museumshof. (Foto: Heinrich Lohrengel)

Flohmärkte auf dem Museumshof

Die Trödelstube des Museumshofes sammelt vielerlei „Kleinkram“ und richtet an den beiden Sonntagen vor Ostern, im Juni und am 1. und 3. Advent einen Flohmarkt auf dem Hofgelände oder in der Remise aus. Jeweils ab 11:00 Uhr kann dann bis 17:00 Uhr nach Brauchbarem, Dekorativem, Gebasteltem und allerlei aus Glas und Porzellan gestöbert werden. Der Erlös aus diesen Märkten dient der Instandhaltung der Hofgebäude.

Blick in die österlich dekorierte Remise. (Foto: Heinrich Lohrengel)

Nikolauskonzert

Traditionell lädt der Museumsverein am 6. Dezember, dem Nikolaustag, um 19:30 Uhr zum Konzert in seine Ausstellungsscheune. Seit mehr als zehn Jahren unterhält der Gitarrenkreis „Saitenklang St. Christophorus“ die Gäste mit Liedern aus aller Welt zum Advent. Im Anschluss daran sitzt man bei Bratäpfeln, Glühwein und Schmalzbroten in der Kaffeestube gemütlich zusammen.

In der Ausstellungsscheune unterhält der Gitarrenkreis „Saitenklang St. Christophorus“ die Gäste mit Weihnachtsliedern aus aller Welt. (Foto: Heinrich Lohrengel)

100 Jahre Salzbergbau in Grasleben

Vor 250 Millionen Jahren bildete sich ein riesiger Salzstock in Norddeutschland, als das Zechsteinmeer über Nordeuropa austrocknete. Diese Salzlagerstätte befindet sich heute bei Grasleben in 450 bis etwa 800 Meter Tiefe. 1907 wurde der erste Schacht getäuft und 1911 begann die Förderung des weißen Goldes in Grasleben. Durch den Zuzug der Bergleute, die Schaffung von Arbeitsplätzen auch für Frauen außerhalb des bäuerlichen Lebens und die Gründung des Bergmannsvereins veränderten sich die gesellschaftlichen und kulturellen Strukturen des kleinen Lappwaldortes erheblich. Heute fördert das Steinsalzwerk Braunschweig-Lüneburg jährlich eine Million Tonnen Steinsalz für industrielle Zwecke.

(Foto: Heinrich Lohrengel)

Alter Hof wird Museum

Im Jahr 2001 konnte der Grasleber Museumsverein den 160 Jahre alten Kleinkothhof in Grasleben erwerben. Während in der Scheune bereits 1999 die ersten Ausstellungen gezeigt wurden, dauerte es bis 2010, bis das Wohnhaus in tausenden ehrenamtlichen Arbeitsstunden und mit Fördermitteln aus Niedersachsen, dem Landkreis Helmstedt und der Gemeinde Grasleben als „Salzhaus“ hergerichtet war. Seitdem wird dort im Erdgeschoss die Dauerausstellung „Geschichte(n) von Hof, Dorf und Salz“ gezeigt. In der Scheune werden weiterhin wechselnde Ausstellungen gezeigt.

(Foto: Heinrich Lohrengel)

Mitmachen und dabei sein

  • Ostermärktchen  an zwei Sonntagen vor Ostern
  • Hoffest mit Tag der offenen Tür am Internationalen Museumstag
  • Weihnachtsmärktchen am 1. und 3. Advent
  • Nikolauskonzert am 6. Dezember

Tipps

  • Mit der Buslinie 380 der KVG Braunschweig von Helmstedt und Wolfsburg gut zu erreichen.